Brandeinsätze gehören zu den bekanntesten Aufgaben der Feuerwehr und sind bis heute ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Ob brennender Mülleimer, Fahrzeugbrand oder Wohnungs- und Gebäudebrand: Sobald irgendwo in Gelsenkirchen Flammen sichtbar werden, sind wir gefragt.
Als Löschzug 13 Erle-Süd der Freiwilligen Feuerwehr Gelsenkirchen übernehmen wir dabei eine wichtige Unterstützung der Berufsfeuerwehr. Vor allem bei größeren Schadenslagen oder wenn mehrere Einsätze gleichzeitig stattfinden, werden wir mit alarmiert, um Menschen zu retten, Brände zu bekämpfen und Schäden zu begrenzen.
Wie läuft ein Brandeinsatz ab?
Nach der Alarmierung durch die Leitstelle rücken wir innerhalb weniger Minuten mit unseren Einsatzfahrzeugen aus. Vor Ort wird die Lage erkundet, eine Wasserversorgung aufgebaut und der sogenannte „erste Angriffstrupp“ gegebenenfalls mit Atemschutz ausgerüstet. Dieser geht – je nach Situation – zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor. Parallel werden Belüftungsmaßnahmen, Nachlöscharbeiten und die Kontrolle angrenzender Bereiche durchgeführt.
Was ist dabei besonders?
Brandeinsätze erfordern Teamarbeit, Konzentration und körperliche Belastbarkeit. Jeder Handgriff muss sitzen, die Sicherheit steht immer an erster Stelle. Wir arbeiten oft unter schwerem Atemschutz, bei hoher Hitze und eingeschränkter Sicht – und müssen trotzdem schnell und überlegt handeln.
Typische Brandeinsätze im Stadtgebiet sind:
– Wohnungs- und Zimmerbrände
– Container- und Mülltonnenbrände
– Fahrzeugbrände
– Brandmeldeanlagen in öffentlichen Gebäuden
– Gebäudebrände, Dachstuhlbrände oder Brände in Industrieanlagen
Auch vermeintlich kleine Einsätze bergen Gefahren und erfordern professionelles Vorgehen. Unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte sind dafür bestens ausgebildet und regelmäßig im Training.